Workshop im Museum für Gegenwartskunst Siegen

Foto: Carsten Schmale

Workshop im Museum für Gegenwartskunst Siegen

Foto: Carsten Schmale

Anfang März haben wir die Freiluft-Workshop-Saison in Siegen eröffnet.

Es ist immer wieder schön, sich mit vielen Augen sehend und vielen Händen
fühlend und gestaltend einer neuen Stadt und deren Entdeckung zu widmen. Ausgehend vom Workshop entstanden Gespräche darüber, wie wir die städtische Umgebung anders nutzen können, als geplant, und dass Städte insgesamt noch viel bürger-freundlicher werden müssen – mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, weniger Beton…

Vielen Dank für die Einladung an das MGK Siegen und dessen Kunstvermittlung.

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SABA Kreativprojekt 2025/26

SABA Kreativprojekt Einheit 1 (2025) – Gemeinschaftsarbeit Knetstempel+Aquarell

SABA Kreativprojekt 2025/26

Im Oktober 2025 haben wir eine Workshopreihe gestartet, die uns einmal im Monat bis in den nächsten Sommer hinein mit einer Gruppe von Stipendiatinnen des SABA Projekts zusammenbringt.

Das SABA Stipendienprogramm „…unterstützt Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung mit empowernden Settings und finanziellen Ressourcen dabei, einen Schulabschluss nachzuholen, so dass sie berufliche Perspektiven entwickeln und in eine selbstbestimmte Zukunft blicken können.“ (https://www.crespo-foundation.de/de/programme/saba) Das monatliche Kreativprojekt ist ein besonderes Element des Stipendiums und wird in verschiedenen Disziplinen angeboten.

Unsere Workshops findet in Offenbach statt – vor allem in der Druckwerkstatt im Bernardbau. Methodisch bewegen wir uns innerhalb der Themen Druck (vor allem Monotypie und Schriftdruck), dem Büchermachen, Zeichnen und Schreiben. Dabei loten wir gemeinsam aus, was konkret und was abstrakt dargestellt werden kann, wann Bilder anfangen, zu erzählen und wie die Reihung vom Bild zum Buch führt. Bisher haben wir 4 Einheiten zusammenverbracht und freuen uns, vom weiteren Verlauf zu berichten.

Monotypie Einheit 3 (2025)
Schriftdruck (Bürstenabzug) Einheit 4 (2026)
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Alltag × Museum – Pochen im Museum Gunzenhauser, Chemnitz

Stempelworkshop im Museum Gunzenhauser, im Rahmen der Ausstellung "Best of II – Visitor's choice, Foto: Theodor Müller

Alltag × Museum – Pochen im Museum Gunzenhauser, Chemnitz

Wir waren am 15.11.25 eingeladen, einen Workshop-Teil in der Austellung Best of II – Visitor’s Choice im Museum Gunzenhauser in Chemnitz durchzuführen, eingeladen von Pochen (Spinnerei e.V.). Die Teilnehmenden erkundeten das Haus, Orte des Alltags im Museum, realiefartige Strukturen an sich und den Anderen, teils mit dem Ziel, eine T-Shirt-Edition zu erstellen.

Stempelworkshop im Museum Gunzenhauser, im Rahmen der Ausstellung „Best of II – Visitor’s choice, Foto: Theodor Müller
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Workshops in Wien

Workshops in Wien

Während der Vienna Design Week fanden drei Workshops im öffentlichen Raum in sehr verschiedenen Settings in unterschiedlichen Wiener Bezirken statt, über die wir gerne berichten:

26.9. / 5. Bezirk / Treffpunkt neunerhaus Café
Begleitet von Clemens Foschi (Caritas Wien) entdeckten wir inhaltlich wie auch druckend vor allem Höfe und Geschichte der Wiener Gemeindebauten, von denen es im 5. Bezirk zahlreiche und prominente gibt. Der Workshop begann im neunerhaus Café, einem warmen Ort, an dem hochwertige Speisen und Getränke vor allem für von Obdachlosigkeit betroffene Menschen zubereitet werden – und der alle Menschen einlädt, hier einzukehren (auf Spendenbasis) und endete am ersten Wiener Hochhaus.

28.9. / 9. Bezirk / Archiv der Aneignung x STADTSTEMPEL-Projekt
Treffpunkt: Alte WU, Archiv der Aneignung
In Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Raumstation Wien wurde kollektiv im gemeinsamen Workshop das „STADTSTEMPEL Alte WU-Archiv“ angelegt, welches im „Archiv der Aneignung“ verbleibt. Dieses sammelte im Rahmen der Vienna Design Week ebenfalls als Projekt der „Stadtarbeit“ Spuren der aktuellen Zwischennutzung des gigantischen Geländes, welches nur eine kurze Episode der eigentlichen Nutzung erfuhr, heute sehr vielfältig genutzt und belebt wird und dem wahrscheinlich der Abriss droht. Gemeinsam archivierten wir Spuren vergangener und aktueller Nutzungen auf dem Aussengelände und im Innenraum.

3.10. / 4. Bezirk / Festival-Zentrale
Treffpunkt: Stand des World Design Capital 2026 Frankfurt RheinMain
Traditionell nutzt die Vienna Design Week Leerstände als Orte für ihre Festivalzentralen – dieses Jahr eine Infrastruktur einer ehemaligen Auto-Werkstatt inkl. großem Freigelände und Halle, die sich ganz ungeahnt hinter einer Durchfahrt gleich an der Straßenbahn-Haltestelle „Mayerhofstraße“ entfalten. Ausgangspunkt des Workshops war hier der Messe-Auftritt des WDCs, per Knetstempel erkundet wurden Reifen und andere Überbleisel, das Stadtholzarchiv und die nahe urbane Umgebung auf der Wiedner Hauptstraße.

Wir danken allen Teilnehmenden und Kooperationspartner_innen der Workshops!

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Stadtarbeit / Vienna Design Week 2025

Stadtarbeit / Vienna Design Week 2025

Ab nächste Woche sind wir zu Gast in Wien: Das STADTSTEMPEL-Projekt ist eins von 3 Projekten, die dieses Jahr das Programm der STADTARBEIT der Vienna Design Week gestalten dürfen. „Bei der Stadtarbeit geht es um die Gestaltung urbaner und sozialer Räume in ihrer Vielgestalt und Komplexität.“ Es werden Projekte kuratiert, die (Social) Design, den öffentlichen Raum und Teilhabe verbinden. Wir freuen uns, das STADTSTEMPELN in diesem Kontext zu erforschen und haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt.

Während der Zeit in Wien entsteht das STADTSTEMPEL Wien Archiv, welches in der musa Startgalerie in Form einer Ausstellung (work in progress) verortet sein wird, es finden Workshops und Archiv-Sichtungen statt. Zwischen den Terminen sind wir archivierend und druckend im Stadtraum unterwegs – im Dialog mit Menschen und Orten. Wir nehmen gerne Orts- Empfehlungen entgegen, an denen Wien stadtstempelnd archiviert werden soll, meldet euch gerne bei uns.

Zudem launchen wir im Rahmen der VDW einen Online-Shop, in dem T-Shirts mit einzelnen, vergrößerten Wien-Motiven print-on-demand bestellt werden können. Die Motive können so -auf dem Rücken- wieder zurück auf die Straße und in den öffentlichen Raum getragen werden – in Wien oder anderswo.




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Museum für Druckkunst

Chinesische Steinabreibungen – Zwei Begleitworkshops im Museum für Druckkunst, Leipzig

Das Stadtstempel-Projekt ist zu Gast im Museum für Druckkunst.
Die aktuelle Ausstellung (26. April bis 31. August 2025) gibt Anlass, mit Knete, Stempelfarbe und Papier eigene Kompositionen drucken. Dabei gehen wir auf Formensuche im Haus und spüren Reliefs auf, die sich 1:1 auf Papier übertragen lassen. Das Metall der Maschinen, die weiche Knete und die Stein-Reliefe aus China werden hier auf ganz eigene Weise erforscht und zusammengebracht.

Termine:

  • Mittwoch, 30. Juli 2025, 10-13 Uhr &
  • Sonntag, 31. August 2025, 13:30-16:30 Uhr

Konzept und Durchführung: Lena Schrieb & studio pari-pari

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Mit den STADTSTEMPELN unterwegs in Zürich

Mit den STADTSTEMPELN unterwegs in Zürich

Ein Projekt von studio pari–pari ist das STADTSTEMPELN, welches immer mal wieder in anderen Städten gastiert, eingeladen wird, wie ein Chamäleon „verschiedenfarbig“ changiert und verschiedene Rollen einnimmt: meist in Form von Archiv-Arbeit, Workshops, einem Künstlerinnenbuch, Kooperationen.
Ende Juni 2025 sind wir druckend in Zürich unterwegs. Alle sind eingeladen, sich uns anzuschließen, entlang einer Route durch die Stadt und über den See, oder beim Familienworkshop auf der Josefwiese. Ein weiterer Workshop mit Augenmerk auf individuelle Gestaltung und Komposition ist ebenso mit im Programm, dieser findet statt mitten im Kreis 3.

Mehr dazu unter STADTSTEMPEL-Workshops analog

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Stadtstempel Open Class

STADTSTEMPEL basics „Open Class“

Wir geben Einblick in die wichtigsten Kniffe einer seit ein paar Jahren von uns ausgekundschafteten Technik. Wir vermitteln Grundlagen im Umgang mit Knetstempeln auf Papier. Die Open Class ist ein halbstündiges Gesprächsformat und gibt Tipps und Anregungen zum „STADTSTEMPELN“. Auch ist Zeit für ein paar individuelle Fragen.
Bisher haben fünf dieser Crashkurse stattgefunden und es ist faszinierend, wer alles daran interessiert ist, ähnliche Wege zu gehen.

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Geschichtsabdrucke

„Geschichtsabdrucke“ – Thematische Stadtrundgänge mit Workshops in Offenbach

Am 22.5.1933 fand auf dem Schlossplatz in Offenbach eine öffentliche Bücherverbrennung der Nationalsozialisten statt. Unterstützt wurde diese von den Schüler:innen und Lehrenden der Technischen Lehranstalten, der Vorgängerinstitution der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Um diese Verfehlung nicht ins Vergessen geraten zu lassen und sich kritisch mit aktuellen rückwärtsgewandten, rechten und faschistischen Tendenzen auseinanderzusetzen, engagiert sich die Ag Politics day der HfG.

Für den Jahrestag 2025 wurden in einem gestalterischen Workshop sogenannte „Geschichtsabdrucke“ im Offenbacher Stadtraum aufgenommen und künstlerisch verarbeitet. Die Geschichtswerkstatt Offenbach gab mit dem „Antifaschistischen Stadtrundgang“ Einblicke in die Orte und Geschehnisse von 1933-1945. studio pari–pari, Marina Kampka und Lena Schrieb, ermöglichten mit dem STADTSTEMPEL-Projekt eine künstlerische Auseinandersetzung. Mittels eines Knetstempels nahmen die Workshop-Teilnehmer:innen Strukturen/Buchstaben/Formen auf und druckten sie mit Stempelfarbe spontan-kompositorisch ab.

Projektbeteiligte:
Konzept: Prof. Johanna Siebein und Paula Schneider, Ag Politics day mit ­Claus Withopf, studio pari–pari (Marina Kampka/Lena Schrieb),
Geschichtswerkstatt Offenbach (u.a. Barbara Leissing, Gabriele Hauschke-Wicklaus, Angelika Amborn-Morgenstern, Brigitte Bach-Graß).
Gestaltung: Amelie Paquin.

Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Gestaltung Offenbach.
Mai, 2025

Textauszug: aus dem Programmheft der Veranstaltung „Geschichtsabdrucke“

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Gemischte Platte

Gemischte Platte, Altenburg

Was passiert, wenn manche gehen (müssen), ein Haus sich leert, wir uns mit ihm beschäftigen, es berühren, ihm näher kommen… das Haus im Haus für ein Publikum ausstellen? Vier Stockwerke einer sogenannten „Platte“ des Typ WBS 70 wurden von einer 10. Schulklasse mehrere Stunden lang untersucht: auf reliefartige Formen und das, was langsam verschwindet, aber noch sichtbar gemacht werden kann – in Form von Druckgrafik.
Der Workshop „Gemischte Platte“ im Rahmen des „fliegenden salons“ und „museum unterwegs“ der Altenburger Museen fand am 14.5.2025 in Altenburg-Nord statt. Wir kamen mit unserem Forscher:innen-Kit (Stempelfarbe und Knetmasse) und begegneten Widerständen, Kettenreaktionen, Druck-Lust, Jugendthemen und jeder Menge bröckelnder Tapete.

Die Ergebnisse des Workshops werden nehmen anderen künstlerischen Interventionen in der „Platte“ an einem Wochenende im September ausgestellt:

Altenburg – Vom 26. bis 28. September 2025 wird ein unbewohnter Plattenbau-Wohnblock aus den 1970er Jahren in Altenburg Nord zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Gruppen-Ausstellung unter dem Titel GEMISCHTE PLATTE. Diese Veranstaltung versammelt 32 Künstler*innen aus Altenburg und Umgebung, Leipzig, Halle, Dresden und Frankfurt am Main für ein kreatives Wochenende voller Kunst, Information und Musik. www.abg.net.de

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