STADTSTEMPEL-Workshops an den Demokratiekiosken

STADTSTEMPEL-Workshops an den Demokratiekiosken

Während des World Design Capital 2026 Frankfurt-Rhein/Main finden sehr viele schöne Veranstaltungen statt. Ein Programmpunkt, den wir mitgestalten dürfen, sind die DEMOKRATIEKIOSKE. Hier werden bestehende Orte mit Kiosk-Qualitäten (echte Kioske und andere Versammlungsorte) zu DEMOKRATIEKIOSKEN, an denen jeweils ein umfangreiches Workshop-Programm realisiert wird, das für Besuchende kostenfrei ist.

Wir werden heute mit zu Gast im STADTHOF HANAU sein, einem offenen Ort gleich am Marktplatz, in dem einst ein mehrgeschossiges Warenhaus war. Besucht uns dort von 15–18 Uhr und versucht euch im STADTSTEMPELN. Es wird sicher auch trockene Momente geben, in denen der Marktplatz und Umgebung erkundet werden kann.

Unsere Gastauftritte bei den Demokratiekiosken:

  • 12.6. Hanau (offener Workshop für Alle, Treffpunkt: Stadthof) 15-18 Uhr
  • 16.06. Kooperation Schillerschule Offenbach (geschlossener Workshop)
  • 18.06. Kooperation Schillerschule Offenbach (geschlossener Workshop)
  • 11.08. Schulkooperation Wiesbaden (geschlossener Workshop)
  • 17.09. Frankfurt-Höchst (offener Workshop für Alle, Treffpunkt: Eingang Bahnhof, FFM Höchst) 18-20 Uhr

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Industrie-Architektur trifft Gartenstadt – eine Workshop-Reihe in Leipzig

Industrie-Architektur trifft Gartenstadt – eine Workshop-Reihe in Leipzig

4 Termine, 2 Orte, 20 Teilnehmende – wir sind sehr zufrieden und beglückt über eine neue kleine Kooperation in Leipzig: Architektur-Input, Stadtführung und STADTSTEMPEL-Workshop in einem, zusammen mit Kim Junker (Architektin M.A. und unsere Residency-Bekanntschaft aus der HALLE14, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig: da wir uns so für Orte interessieren und Details erkunden, finden wir das erwähnenswert…). Was wir aus dieser Workshop-Reihe mitnehmen? Menschen zum „slow down-Drucken“ angeregt, Kontakte geknüpft, über die Methode gesprochen, analoges Miteinander, neues entdeckt zu haben. Zum Beispiel: Es gibt richtig viele verschiedene Keller-Gitter, ein Bagger reicht für 1 Stunde Knetstempel-Druck fast nicht aus, so viel ist da zu finden, Autoreifen haben eine gewisse Sogwirkung, Holzwurm-Löcher sind besonders schön im Knetstempel-Druck anzusehen, Kim hat viel zu erzählen. Wir kommen wieder, Westwerk und Meyer‘sche Häuser!

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Das Stadtstempel-Projekt zu Gast in Leipzig-Grünau

Sommer 2026 in Leipzig:
STADTSTEMPEL-Workshop im Rahmen des Grünauer Kultursommers

Das Stadtstempel-Projekt zu Gast in Grünau! Wir erkunden verschiedene Stationen entlang einer Route, an denen die Teilnehmenden mit Knetstempel Reliefstrukturen im öffentlichen Raum abnehmen und per Stempelfarbe auf Papier drucken. Angebot mit Anleitung und gemeinsamem Start und Ende. Kinder bis 9 Jahre nur in Begleitung von Erwachsenen. Begrenzt auf 20 TN.

Samstag, 20. Juni, 16-18:30 Uhr
Treffpunkt: Liliensteinstraße 29, Leipzig-Grünau, vor dem Haus (Auch bekannt als „Nukleuswohnen„)



Programm Kultursommer Grünau

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Stadtstempel-Rundgänge in Leipzig

Im Mai in Leipzig: STADTSTEMPEL-Workshops mit Architektur-Input

Herzliche Einladung zu vier STADTSTEMPEL-Workshops & Architektur-Inputs im Mai! Rund um das Westwerk in Leipzig-Plagwitz, sowie rund um die Meyer’schen Häusern in Leipzig-Kleinzschocher wird gelauscht, gesucht, gefunden, gestempelt, kooperiert. Diesmal arbeitet Lena zusammen mit Kim (Architektin, M.A.) und freut sich auf den Austausch! Hier gibt es alle Infos zu den vier Workshop-Abenden im Mai.

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Workshop im Museum für Gegenwartskunst Siegen

Foto: Carsten Schmale

Workshop im Museum für Gegenwartskunst Siegen

Anfang März haben wir die Freiluft-Workshop-Saison in Siegen eröffnet.

Es ist immer wieder schön, sich mit vielen Augen sehend und vielen Händen
fühlend und gestaltend einer neuen Stadt und deren Entdeckung zu widmen. Ausgehend vom Workshop entstanden Gespräche darüber, wie wir die städtische Umgebung anders nutzen können, als geplant, und dass Städte insgesamt noch viel bürger-freundlicher werden müssen – mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, weniger Beton…

Vielen Dank für die Einladung an das MGK Siegen und dessen Kunstvermittlung.

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WDC Grand Opening

Runde Wand trifft Doppelseite in Darmstadt

Graphic Recording: Formen sammeln per Knetstempel
Formen-Sammlung abgeschlossen

Beim Projektparcours der Eröffnungsfeier am 16.1.25 des „Hauptstadtjahres“ für Frankfurt – denn Frankfurt ist in diesem Jahr „World Design Capital“ (WDC) – durften wir unsere erste runde Wand bespielen und ein Graphic Recording mit der Knetstempeltechnik anfertigen. So füllte sich eine Doppelseite in unserem Buch „Doppelseite: Rot, Blau, Schwarz, Grün“ im Laufe des Abends mit Abdrucken von Mensch und Raum in Form von Strukturen, Knöpfen, Zähnen, einem Bundesverdienstorden, Schmuckstücken, Beschriftung … (in grün und rot).

Unser „STADTSTEMPEL-Projekt“ ist im Rahmen des WDC-Jahres an verschiedenen Stellen eingebunden, z.B. in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Geschichtswerkstatt Offenbach im Projekt „Geschichtsabdrucke“ (wir berichteten über die Workshops, die bereits im Mai 2025 stattfanden).
Zudem werden wir Workshops an drei der elf „Demokratiekioske“ geben, Orte im öffentlichen Raum des Rhein Main Gebiets, an denen ein kostenfreies interaktives und sehr vielseitiges Programm zwischen Mai und September stattfinden wird.

Wer mehr über den WDC erfahren mag, schaue gern auf deren Website – oder höre sich den kurzen Beitrag aus dem deutschlandradio an (7 min), den wir empfehlen können: https://www.deutschlandfunkkultur.de/zwischen-bahnhof-bankenturm-frankfurt-am-main-wird-world-design-capital-100.html

Informationen zu den Demokratiekiosken
https://demokratiekiosk.de/info/

STADTSTEMPEL-Projekt Präsentation Centralstation Darmstadt, 16.1.25
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Alltag × Museum – Pochen im Museum Gunzenhauser, Chemnitz

Stempelworkshop im Museum Gunzenhauser, im Rahmen der Ausstellung "Best of II – Visitor's choice, Foto: Theodor Müller

Alltag × Museum – Pochen im Museum Gunzenhauser, Chemnitz

Wir waren am 15.11.25 eingeladen, einen Workshop-Teil in der Austellung Best of II – Visitor’s Choice im Museum Gunzenhauser in Chemnitz durchzuführen, eingeladen von Pochen (Spinnerei e.V.). Die Teilnehmenden erkundeten das Haus, Orte des Alltags im Museum, realiefartige Strukturen an sich und den Anderen, teils mit dem Ziel, eine T-Shirt-Edition zu erstellen.

Stempelworkshop im Museum Gunzenhauser, im Rahmen der Ausstellung „Best of II – Visitor’s choice, Foto: Theodor Müller
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Diskurs um die Bekannte Unbekannte

studio pari-pari x raumstation, alte WU Wien

Diskurs um „Die bekannte Unbekannte“

Talk mit dem Kollektiv Raumstation in der Alten WU
(Archiv der Aneignung x Stadtstempel-Projekt)

Neben der praktischen gestalterischen und vermittelnden Arbeit rund um das Stadt- oder auch Knet-stempeln, setzen wir uns auch theoretisch damit auseinander und treten mit verschiedenen Partner_innen in den Dialog, um Gedanken zu sortieren, Blicke aus anderen Disziplinen hinzuzunehmen und zu erörtern, was die Methode kann und (in uns) hinterlässt.

Im Rahmen der Vienna Design Week haben 3 diskursive Formate, hier „Sichtungen“ genannt, stattgefunden: Ein Talk in der Ausstellung im musa mit der Architektin und Buchkünstlerin Anna-Maria Wolf und dem Mediensoziologen Marc Ries, ein gemeinsames Analysieren von Methoden zur Raumaneignung zusammen mit Kollektiv Raumstation Wien in der Alten WU und ein Gespräch mit Kai Rosenstein vom Team des World Design Capital Frankfurt/Rhein Main 2026 im Rahmen deren Auftritt bei der Vienna Design Week.

Es folgt ein Auszug aus dem Gespräch am 27.9.25 mit Anna-Maria Wolf und Marc Ries:

MK Im öffentlichen Raum ist man unter Beobachtung. „Was machen die da?“ Hin und wieder sprechen Leute uns an. Man kommt den Dingen schließlich sehr nah. Man berührt sie und macht etwas, was man von aussen nicht so richtig einschätzen kann in dem Moment. 

LS Es steckt auch eine Utopie dahinter – die ganze Welt aufnehmen zu wollen. Wir haben jetzt in Wien vielleicht insgesamt zwei Quadratmeter Stempeldruck gemacht. Das kann unendlich weitergehen. 

Das Arbeiten mit der Knete ist so niedrigschwellig, dass andere das nun auch viel machen. Es ist spannend zu wissen, dass andere zeitgleich auch mit Knetstempel arbeiten, irgendwo auf der Welt. Wir sehen Videos aus Bogotá oder aus Spanien oder manchmal auch nur aus der Nachbarstadt, wo dann plötzlich die gleiche Methode im öffentlichen Raum angewendet wird. Das ist auch ein bisschen irritierend, aber auch interessant, dass das so ansteckt. Dass alle berühren wollen und fasziniert sind davon. 

AMW Man kann schon sagen, dass Menschen immer dieses Gefühl haben oder dieses Bedürfnis etwas festzuhalten. Eigentlich ist dann der Fotoapparat oder mittlerweile ist die Fotofunktion am Mobiltelefon, die gängigste Methode. In der heutigen Zeit, wo die Speicherkapazität unendlich ist und man fotografiert ohne Ende, hat man tausende Fotos und schaut sie nie wieder an. Von dem her ist es eine totale Konzentration mit der Stempeltechnik, dass man wirklich eine präzise Auswahl trifft, was man jetzt genau eigentlich festhalten möchte. Und das Festhalten, beim Halten ist es schon diese Haptik eigentlich integriert im Wort. Also man möchte etwas halten – und halten ist berühren. Und wenn man ein Foto macht mit dem Telefon oder mit dem Fotoapparat, dann hat das ja nichts mit Berühren zu tun. Es braucht sogar die Distanz damit es funktioniert.

LS Es ist nur die Fingerspitze auf dem Display. 

AMW Genau, aber der Gegenstand, der abgebildet wird, der wird nicht berührt. Wenn ich so nah hingehe, dann wird das Foto nichts. Also von dem her ist ja das Festhalten eigentlich mit der Knetstempel-Technik wirklich direkt möglich. Also dass man wirklich ganz nah hingeht und wirklich nur sich einmal auch Gedanken darüber macht, welchen Ausschnitt möchte ich denn jetzt überhaupt festhalten. Und nicht: Ich mache mal so ein großes Foto und dann kann ich mir später ja noch immer reinzoomen, was ich jetzt genau anschauen möchte. 

MR Ich glaube die Verzweiflung ist schnell einmal da mit dem Stempel vor einer unheimlichen Vielfalt an Dingen zu stehen. Und dann aber sehr wohl auswählen zu müssen und immer sich klar zu machen, ich kann nur einen winzigen Teil aufnehmen, mitnehmen, berühren, wie auch immer. Also die Auswahl, diese Kunst des Wählens, des Auswählens, die kommt da dazu. Und am Anfang ist man wahrscheinlich euphorisch und will halt alles Mögliche. Aber irgendwann ist klar, es bleibt bei so ganz minimalen Spuren.

(…)

vlnr: Marc Ries, Marina Kampka, Lena Schrieb, Anna-Maria Wolf
musa Wien, „Die bekannte Unbekannte“
Am WDC-Stand, VDW-Festivalzentrale
vlnr: Kai Rosenstein, Marina Kampka, Lena Schrieb
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musa Wien: Die bekannte Unbekannte

Ausstellung in der musa Startgalerie, Wien

Vom 26.9. bis 5.10 fand im musa, dem Ausstellungsort für Wiener Gegenwartskunst des Wien Museums im Rahmen der Vienna Design Week unsere Ausstellung „Die bekannte Unbekannte – das STADTSTEMPEL–Projekt Wien Formenarchiv“ statt.

Die Ausstellung füllte sich im Rahmen der Woche mit den ca. 400 in Wien abgenommenen und gedruckten Motiven – „Unbekannten“, die wir uns im Laufe der Zeit in Wien vertraut machten. Nach und nach entstand eine Nahaufnahme des öffentlichen Raums Wien in vielen kleinen Ausschnitten – und damit eine beständige Annäherung und Aneignung desselben unsererseits.

Zu Beginn der Ausstellung entwickelte sich zunächst eine räumliche Struktur aus dem Ausstellungsmöbiliar – 50 Klappkisten (eigentlich vor allem für den nachhaltigen Gemüsetransport gedacht und mit freundlicher Unterstützung der Polytec-Group für den Austellungszeitraum geliehen). Klapp- und Gemüsekisten und deren Strukturen begleiten uns schon eine Weile zu unserer papiernen Archiv-Arbeit – ein schönes Pendant zu dem Anhäufen, Verstauen und Transportieren.

Neben der quasi performativen Arbeit des Druckens und Sammelns im öffentlichen Raum bekam das Wien-Formen-Archiv im musa ein temporäres „Zuhause“ – in dem wir gern zu Gast waren. In der Zwischenzeit ist es nach Frankfurt gereist – wo es im Rahmen des „World Design Capitals 2026“ gezeigt werden wird – wo und wann ist uns noch unbekannt, wir werden berichten.

Im Shop des „Wien Museum musa“ werden bis Jahresende STADTSTEMPEL DIY-Stempel-Sets und ausgewählte Postkarten aus der RISO-Edition erhältlich sein.

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Workshops in Wien

Workshops in Wien

Während der Vienna Design Week fanden drei Workshops im öffentlichen Raum in sehr verschiedenen Settings in unterschiedlichen Wiener Bezirken statt, über die wir gerne berichten:

26.9. / 5. Bezirk / Treffpunkt neunerhaus Café
Begleitet von Clemens Foschi (Caritas Wien) entdeckten wir inhaltlich wie auch druckend vor allem Höfe und Geschichte der Wiener Gemeindebauten, von denen es im 5. Bezirk zahlreiche und prominente gibt. Der Workshop begann im neunerhaus Café, einem warmen Ort, an dem hochwertige Speisen und Getränke vor allem für von Obdachlosigkeit betroffene Menschen zubereitet werden – und der alle Menschen einlädt, hier einzukehren (auf Spendenbasis) und endete am ersten Wiener Hochhaus.

28.9. / 9. Bezirk / Archiv der Aneignung x STADTSTEMPEL-Projekt
Treffpunkt: Alte WU, Archiv der Aneignung
In Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Raumstation Wien wurde kollektiv im gemeinsamen Workshop das „STADTSTEMPEL Alte WU-Archiv“ angelegt, welches im „Archiv der Aneignung“ verbleibt. Dieses sammelte im Rahmen der Vienna Design Week ebenfalls als Projekt der „Stadtarbeit“ Spuren der aktuellen Zwischennutzung des gigantischen Geländes, welches nur eine kurze Episode der eigentlichen Nutzung erfuhr, heute sehr vielfältig genutzt und belebt wird und dem wahrscheinlich der Abriss droht. Gemeinsam archivierten wir Spuren vergangener und aktueller Nutzungen auf dem Aussengelände und im Innenraum.

3.10. / 4. Bezirk / Festival-Zentrale
Treffpunkt: Stand des World Design Capital 2026 Frankfurt RheinMain
Traditionell nutzt die Vienna Design Week Leerstände als Orte für ihre Festivalzentralen – dieses Jahr eine Infrastruktur einer ehemaligen Auto-Werkstatt inkl. großem Freigelände und Halle, die sich ganz ungeahnt hinter einer Durchfahrt gleich an der Straßenbahn-Haltestelle „Mayerhofstraße“ entfalten. Ausgangspunkt des Workshops war hier der Messe-Auftritt des WDCs, per Knetstempel erkundet wurden Reifen und andere Überbleisel, das Stadtholzarchiv und die nahe urbane Umgebung auf der Wiedner Hauptstraße.

Wir danken allen Teilnehmenden und Kooperationspartner_innen der Workshops!

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Riso Edition

Archivkarten als Riso-Edition

Eine Idee aus Zürich – in Wien realisiert: Die STADTSTEMPEL-Archivkarten, eigentlich Originale und Unikate in Auflage und in Farbe reproduzieren – per Risografie-Druck. Was eigentlich eine Idee von Lena aus Zürich war, nämlich dort im Kulturbüro auf dem Riso eine kleine Edition zu drucken und aus Zeitgründen auf einen anderen Zürichaufenthalt verschoben wurde – realisierten wir in Wien in Zusammenarbeit mit SOYBOT, einem Riso-Studio vor Ort in Wien. Entstanden ist eine kleine Edition – 8 Motive in je 3 Farben zu einer Auflage von 20 Stück pro Farbe. Zur Zeit beehren wir Freunde und Familie mit diesen Grüßen aus Wien und ausgewählte Motive sind im Shop des musa Museums Wien bis Jahresende erhältlich. Im nächsten Jahr werden die Karten auch an anderen Orten erwerbbar sein – z.B. im Rahmen der Ausstellung des Wien-Archivs in Frankfurt und beim Hot Printing Festival.

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Stadtarbeit / Vienna Design Week 2025

Stadtarbeit / Vienna Design Week 2025

Ab nächste Woche sind wir zu Gast in Wien: Das STADTSTEMPEL-Projekt ist eins von 3 Projekten, die dieses Jahr das Programm der STADTARBEIT der Vienna Design Week gestalten dürfen. „Bei der Stadtarbeit geht es um die Gestaltung urbaner und sozialer Räume in ihrer Vielgestalt und Komplexität.“ Es werden Projekte kuratiert, die (Social) Design, den öffentlichen Raum und Teilhabe verbinden. Wir freuen uns, das STADTSTEMPELN in diesem Kontext zu erforschen und haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt.

Während der Zeit in Wien entsteht das STADTSTEMPEL Wien Archiv, welches in der musa Startgalerie in Form einer Ausstellung (work in progress) verortet sein wird, es finden Workshops und Archiv-Sichtungen statt. Zwischen den Terminen sind wir archivierend und druckend im Stadtraum unterwegs – im Dialog mit Menschen und Orten. Wir nehmen gerne Orts- Empfehlungen entgegen, an denen Wien stadtstempelnd archiviert werden soll, meldet euch gerne bei uns.

Zudem launchen wir im Rahmen der VDW einen Online-Shop, in dem T-Shirts mit einzelnen, vergrößerten Wien-Motiven print-on-demand bestellt werden können. Die Motive können so -auf dem Rücken- wieder zurück auf die Straße und in den öffentlichen Raum getragen werden – in Wien oder anderswo.




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Museum für Druckkunst

Chinesische Steinabreibungen – Zwei Begleitworkshops im Museum für Druckkunst, Leipzig

Das Stadtstempel-Projekt ist zu Gast im Museum für Druckkunst.
Die aktuelle Ausstellung (26. April bis 31. August 2025) gibt Anlass, mit Knete, Stempelfarbe und Papier eigene Kompositionen drucken. Dabei gehen wir auf Formensuche im Haus und spüren Reliefs auf, die sich 1:1 auf Papier übertragen lassen. Das Metall der Maschinen, die weiche Knete und die Stein-Reliefe aus China werden hier auf ganz eigene Weise erforscht und zusammengebracht.

Termine:

  • Mittwoch, 30. Juli 2025, 10-13 Uhr &
  • Sonntag, 31. August 2025, 13:30-16:30 Uhr

Konzept und Durchführung: Lena Schrieb & studio pari-pari

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Mit den STADTSTEMPELN unterwegs in Zürich

Mit den STADTSTEMPELN unterwegs in Zürich

Ein Projekt von studio pari–pari ist das STADTSTEMPELN, welches immer mal wieder in anderen Städten gastiert, eingeladen wird, wie ein Chamäleon „verschiedenfarbig“ changiert und verschiedene Rollen einnimmt: meist in Form von Archiv-Arbeit, Workshops, einem Künstlerinnenbuch, Kooperationen.
Ende Juni 2025 sind wir druckend in Zürich unterwegs. Alle sind eingeladen, sich uns anzuschließen, entlang einer Route durch die Stadt und über den See, oder beim Familienworkshop auf der Josefwiese. Ein weiterer Workshop mit Augenmerk auf individuelle Gestaltung und Komposition ist ebenso mit im Programm, dieser findet statt mitten im Kreis 3.

Mehr dazu unter STADTSTEMPEL-Workshops analog

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Stadtstempel Open Class

STADTSTEMPEL basics „Open Class“

Wir geben Einblick in die wichtigsten Kniffe einer seit ein paar Jahren von uns ausgekundschafteten Technik. Wir vermitteln Grundlagen im Umgang mit Knetstempeln auf Papier. Die Open Class ist ein halbstündiges Gesprächsformat und gibt Tipps und Anregungen zum „STADTSTEMPELN“. Auch ist Zeit für ein paar individuelle Fragen.
Bisher haben fünf dieser Crashkurse stattgefunden und es ist faszinierend, wer alles daran interessiert ist, ähnliche Wege zu gehen.

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STADTSTEMPEL Offenbach Archiv Poster

STADTSTEMPEL Offenbach Archiv Poster

Wir sagen Danke! Mit der Unterstützung von Crowdfunderinnen und Crowdfundern und in Zusammenarbeit mit dem Siebdruckstudio Print now, Riot later haben wir das STADTSTEMPEL Offenbach Archiv Poster realisieren können. Der 70x100cm große Druck erscheint in einer Auflage von 50 Stück. Auf dem Poster versammeln sich unsere Lieblingsmotive aus Offenbach – mit der zugehörigen Legende können diese vor Ort wiedergefunden werden.

Wir verkaufen die Drucke für 75 Eur. zzgl. Mwst. – Meldet euch bei Interesse bei uns – oder kommt zur nächsten Ausgabe des Hot Printing Festivals…

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Geschichtsabdrucke

„Geschichtsabdrucke“ – Thematische Stadtrundgänge mit Workshops in Offenbach

Am 22.5.1933 fand auf dem Schlossplatz in Offenbach eine öffentliche Bücherverbrennung der Nationalsozialisten statt. Unterstützt wurde diese von den Schüler:innen und Lehrenden der Technischen Lehranstalten, der Vorgängerinstitution der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Um diese Verfehlung nicht ins Vergessen geraten zu lassen und sich kritisch mit aktuellen rückwärtsgewandten, rechten und faschistischen Tendenzen auseinanderzusetzen, engagiert sich die Ag Politics day der HfG.

Für den Jahrestag 2025 wurden in einem gestalterischen Workshop sogenannte „Geschichtsabdrucke“ im Offenbacher Stadtraum aufgenommen und künstlerisch verarbeitet. Die Geschichtswerkstatt Offenbach gab mit dem „Antifaschistischen Stadtrundgang“ Einblicke in die Orte und Geschehnisse von 1933-1945. studio pari–pari, Marina Kampka und Lena Schrieb, ermöglichten mit dem STADTSTEMPEL-Projekt eine künstlerische Auseinandersetzung. Mittels eines Knetstempels nahmen die Workshop-Teilnehmer:innen Strukturen/Buchstaben/Formen auf und druckten sie mit Stempelfarbe spontan-kompositorisch ab.

Projektbeteiligte:
Konzept: Prof. Johanna Siebein und Paula Schneider, Ag Politics day mit ­Claus Withopf, studio pari–pari (Marina Kampka/Lena Schrieb),
Geschichtswerkstatt Offenbach (u.a. Barbara Leissing, Gabriele Hauschke-Wicklaus, Angelika Amborn-Morgenstern, Brigitte Bach-Graß).
Gestaltung: Amelie Paquin.

Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Gestaltung Offenbach.
Mai, 2025

Textauszug: aus dem Programmheft der Veranstaltung „Geschichtsabdrucke“

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Gemischte Platte

Gemischte Platte, Altenburg

Was passiert, wenn manche gehen (müssen), ein Haus sich leert, wir uns mit ihm beschäftigen, es berühren, ihm näher kommen… das Haus im Haus für ein Publikum ausstellen? Vier Stockwerke einer sogenannten „Platte“ des Typ WBS 70 wurden von einer 10. Schulklasse mehrere Stunden lang untersucht: auf reliefartige Formen und das, was langsam verschwindet, aber noch sichtbar gemacht werden kann – in Form von Druckgrafik.
Der Workshop „Gemischte Platte“ im Rahmen des „fliegenden salons“ und „museum unterwegs“ der Altenburger Museen fand am 14.5.2025 in Altenburg-Nord statt. Wir kamen mit unserem Forscher:innen-Kit (Stempelfarbe und Knetmasse) und begegneten Widerständen, Kettenreaktionen, Druck-Lust, Jugendthemen und jeder Menge bröckelnder Tapete.

Die Ergebnisse des Workshops werden nehmen anderen künstlerischen Interventionen in der „Platte“ an einem Wochenende im September ausgestellt:

Altenburg – Vom 26. bis 28. September 2025 wird ein unbewohnter Plattenbau-Wohnblock aus den 1970er Jahren in Altenburg Nord zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Gruppen-Ausstellung unter dem Titel GEMISCHTE PLATTE. Diese Veranstaltung versammelt 32 Künstler*innen aus Altenburg und Umgebung, Leipzig, Halle, Dresden und Frankfurt am Main für ein kreatives Wochenende voller Kunst, Information und Musik. www.abg.net.de

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Das STADTSTEMPEL-Projekt im Klingspor Museum Offenbach

Foto: Simon Malz

Freitag, 28.2.2025: Lecture Performance

Der Auftakt des Offenbach-Formen-Archivs! Ganz unprätentiös und dennoch neugierig gehen wir dabei vor, euch einbeziehend, auch an diesem Abend in der Buchbar – zwischen Knete und Sandwichtoaster

Ab 18:00 heißen wir euch willkommen & stempeln euch ab. Die Buchbar ist geöffnet. Ab 19:00 versammeln und vertiefen wir uns und kreisen um die bekannte Unbekannte im STADTSTEMPEL Projekt.
Danach ist Geselligkeit angesagt.

Herzlichst, Euer studio pari-pari.

Eintritt nach Wahl. 

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Crowdfunding für das STADTSTSTEMPEL-Offenbach-Archiv-Poster

Crowd Founding für das Offenbach Archiv Poster!

Vom 28.2. bis 2.3. sind wir in Offenbach unterwegs, um das Offenbach STADTSTEMPEL Archiv zu begründen. Wie letztes Jahr in Warschau sammeln wir Motive aus dem Stadtraum, die nummeriert und beschriftet in das Archiv eingehen.

Auch aus dem Formenfundus des Offenbach Archivs soll ein Poster entstehen. Dieses Mal wird es ein kleineres Format werden, nämlich DIN A1 (59,4 x 84,1 cm) und damit ein ein „best of“ der Offenbacher Motive. Drucken lassen wollen wir das Poster bei Print now – Riot later: die Siebdruckwerkstatt in Frankfurt/Maintal.

Zur Realisierung der Plakatedition mit einer Auflage von 100 Stück fragen wir dieses Mal um Unterstützung und Bestellungen im Vorhinein – und haben ein Crowdfounding auf START NEXT gestartet.

Seid dabei – und sichert euch vorab ein Exemplar!

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