least common multiple

10.1.–20.2.2026 Ausstellung
„least common multiple“

Eröffnung: 14 Uhr
im Rahmen des Rundgangs der SpinnereiGalerien
am 10. Januar 2026, 11–19 Uhr
Projektraum der HALLE 14

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag–Freitag, 11–18 Uhr
Talk, Finissage & Book Launch:
19. Februar 2026, 19 Uhr

Im Projektraum der HALLE 14 stehen sich eine wachsende Arbeit, die Wandgestaltung von Lena Schrieb und „unbooking (un)booking“ von Marina Kampka gegenüber. Sie behandeln die Interaktion zwischen Mensch und Objekt, Konstruktion und Dekonstruktion in Form von Video, Buch, Druckgrafik, Malerei und Zeichnung. Zirka vierzig Quadratmeter Wand begegnen in der Präsentation „least common multiple“ dem auffällig kleineren Buchraum, einer Print-On-Demand-Publikation von Marina Kampka, sowie einer Video-Arbeit. Lena Schrieb, Heimspiel-Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen von 2025, baut ihr Motiv schrittweise auf, indem sie mit verschiedenen Werkzeugen Bezüge zu Raum und Büchern schafft, welche in unmittelbarer Umgebung des Projektraums in der Bibliothek der HALLE 14 auf ihre Nutzung warten. Sie ist am Anfang der Ausstellung bei der Arbeit auf dem Gerüst anzutreffen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Marina Kampka
„unbooking (un)booking“: Format 10,8×17,5 cm (Detail, Pocketbook), LULU Print on Demand Service, 2026
Lena Schrieb
Wandgestaltung „Fliegende Tische“ (work in progress) Offenbach, 2024

musa Wien: Die bekannte Unbekannte

Ausstellung in der musa Startgalerie, Wien

Vom 26.9. bis 5.10 fand im musa, dem Ausstellungsort für Wiener Gegenwartskunst des Wien Museums im Rahmen der Vienna Design Week unsere Ausstellung „Die bekannte Unbekannte – das STADTSTEMPEL–Projekt Wien Formenarchiv“ statt.

Die Ausstellung füllte sich im Rahmen der Woche mit den ca. 400 in Wien abgenommenen und gedruckten Motiven – „Unbekannten“, die wir uns im Laufe der Zeit in Wien vertraut machten. Nach und nach entstand eine Nahaufnahme des öffentlichen Raums Wien in vielen kleinen Ausschnitten – und damit eine beständige Annäherung und Aneignung desselben unsererseits.

Zu Beginn der Ausstellung entwickelte sich zunächst eine räumliche Struktur aus dem Ausstellungsmöbiliar – 50 Klappkisten (eigentlich vor allem für den nachhaltigen Gemüsetransport gedacht und mit freundlicher Unterstützung der Polytec-Group für den Austellungszeitraum geliehen). Klapp- und Gemüsekisten und deren Strukturen begleiten uns schon eine Weile zu unserer papiernen Archiv-Arbeit – ein schönes Pendant zu dem Anhäufen, Verstauen und Transportieren.

Neben der quasi performativen Arbeit des Druckens und Sammelns im öffentlichen Raum bekam das Wien-Formen-Archiv im musa ein temporäres „Zuhause“ – in dem wir gern zu Gast waren. In der Zwischenzeit ist es nach Frankfurt gereist – wo es im Rahmen des „World Design Capitals 2026“ gezeigt werden wird – wo und wann ist uns noch unbekannt, wir werden berichten.

Im Shop des „Wien Museum musa“ werden bis Jahresende STADTSTEMPEL DIY-Stempel-Sets und ausgewählte Postkarten aus der RISO-Edition erhältlich sein.

Riso Edition

Archivkarten als Riso-Edition

Eine Idee aus Zürich – in Wien realisiert: Die STADTSTEMPEL-Archivkarten, eigentlich Originale und Unikate in Auflage und in Farbe reproduzieren – per Risografie-Druck. Was eigentlich eine Idee von Lena aus Zürich war, nämlich dort im Kulturbüro auf dem Riso eine kleine Edition zu drucken und aus Zeitgründen auf einen anderen Zürichaufenthalt verschoben wurde – realisierten wir in Wien in Zusammenarbeit mit SOYBOT, einem Riso-Studio vor Ort in Wien. Entstanden ist eine kleine Edition – 8 Motive in je 3 Farben zu einer Auflage von 20 Stück pro Farbe. Zur Zeit beehren wir Freunde und Familie mit diesen Grüßen aus Wien und ausgewählte Motive sind im Shop des musa Museums Wien bis Jahresende erhältlich. Im nächsten Jahr werden die Karten auch an anderen Orten erwerbbar sein – z.B. im Rahmen der Ausstellung des Wien-Archivs in Frankfurt und beim Hot Printing Festival.

STADTSTEMPEL Offenbach Archiv Poster

STADTSTEMPEL Offenbach Archiv Poster

Wir sagen Danke! Mit der Unterstützung von Crowdfunderinnen und Crowdfundern und in Zusammenarbeit mit dem Siebdruckstudio Print now, Riot later haben wir das STADTSTEMPEL Offenbach Archiv Poster realisieren können. Der 70x100cm große Druck erscheint in einer Auflage von 50 Stück. Auf dem Poster versammeln sich unsere Lieblingsmotive aus Offenbach – mit der zugehörigen Legende können diese vor Ort wiedergefunden werden.

Wir verkaufen die Drucke für 75 Eur. zzgl. Mwst. – Meldet euch bei Interesse bei uns – oder kommt zur nächsten Ausgabe des Hot Printing Festivals…

Crowdfunding für das STADTSTSTEMPEL-Offenbach-Archiv-Poster

Crowd Founding für das Offenbach Archiv Poster!

Vom 28.2. bis 2.3. sind wir in Offenbach unterwegs, um das Offenbach STADTSTEMPEL Archiv zu begründen. Wie letztes Jahr in Warschau sammeln wir Motive aus dem Stadtraum, die nummeriert und beschriftet in das Archiv eingehen.

Auch aus dem Formenfundus des Offenbach Archivs soll ein Poster entstehen. Dieses Mal wird es ein kleineres Format werden, nämlich DIN A1 (59,4 x 84,1 cm) und damit ein ein „best of“ der Offenbacher Motive. Drucken lassen wollen wir das Poster bei Print now – Riot later: die Siebdruckwerkstatt in Frankfurt/Maintal.

Zur Realisierung der Plakatedition mit einer Auflage von 100 Stück fragen wir dieses Mal um Unterstützung und Bestellungen im Vorhinein – und haben ein Crowdfounding auf START NEXT gestartet.

Seid dabei – und sichert euch vorab ein Exemplar!

69. Internationale Kinderbuchausstellung „Sammelleidenschaft“

Ausstellungsbeteiligung: Internationale Kinderbuchausstellung „Sammelleidenschaft“

Vom 14.12.2024 bis 23.03.2025 ist im Klingspor Museum Offenbach die Kinderbuchausstellung zum Thema Sammeln. Das STADTSTEMPEL Projekt, ist neben weiteren künsterischen Beiträgen Teil der Ausstellung. Am 01.03.2025 gibt es einen von studio pari-pari begleiteten Workshop im öffentlichen Raum.

„Knete ist weich und anschmiegsam. Wir drücken sie vorsichtig auf Dinge oder Strukturen, die dann darin Spuren hinterlassen. Diese Spuren färben wir im Stempelkissen ein und drucken sie auf Papier. Auf diese Weise sammeln wir viele kleine Bilder von dem, was uns umgibt.
Weil wir gerne unterwegs und in Städten mit Knete drucken, nennen wir das Projekt STADTSTEMPEL-Projekt. Wir drucken aber auch an anderen Orten – zum Beispiel im Atelier oder zu Hause. Weil wir noch mehr über diese einfache und doch faszinierende Technik herausfinden wollen, nennen wir unsere Arbeit damit „künstlerische Forschung“. In Workshops zeigen wir gerne anderen Menschen, wie sie mit Knete drucken können und erforschen zusammen Dinge und Räume.“

In der Ausstellung zeigen wir

  • unser Archiv von 364 gesammelten Formen aus der Stadt Warschau
  • Videos, die uns zusammen bei der Arbeit in Warschau zeigen
  • ein Buch, in das wir zusammen auf Doppelseiten (Stadt)-stempeln
  • Collage-artig zusammengesetzte Bilder, die auch zu Mustern werden
  • Zeichnungen, die Kontraste zu den Farbflecken setzen
  • Grafiken und Leporellos, auf denen der gesammelte Strandmüll zu schwimmen beginnt
  • ein Buch, das ein gestempeltes Abbild von einem dicken Schlüsselbund ist
Ausstellungsansicht Kinderbuchausstellung: 2 Plakate
Foto: (c) Simon Malz, Offenbach

Mach mit!
Samstag, 1. März, 14–16 Uhr, Stadtstempel-Projekt work in progress: Offenbach-Archiv, offener Workshop draußen, für alle

Kostenfreier Workshop mit Marina Kampka & Lena Schrieb
Treffpunkt: vor dem Klingspor Museum

Culture Moves Europe: Eine Warschau Residency

Mai 2024 – gefördert durch das Programm „Culture moves Europe“ gingen wir eine Woche lang auf STADTSTEMPEL-Exkursion nach Warschau. Heraus kam ein Archiv aus 364 Schwarz-Weiß-Motiven aus dem Stadtraum, aufgenommen und gedruckt mit der Knetstempel-Technik.

Tellerstapel-Edition

Tellerstapel-Edition

Schwarz gerahmtes Tellerstapel-Plakat in Grün-Gelb zwischen zwei Fenster in einer Altbau-Wohnung hängend
Nebeneinander liegende Leinen-Geschirrtücher der Edition "Tellerstapel" mit weißer Banderole und schwarzer Beschriftung.

Alles in Balance. Feine Materialien und klare Formen mit verspielter Zeichnung haben es Lena angetan. Manchmal bleibt Zeit für feine Editionen und kleine Helfer:innen fürs Zuhause. Die Tellerstapel-Edition auf Papier oder Leinen gibt es online, im Studio Lapis in Offenbach oder im Westfach in Leipzig zu erstehen.


Stadtstempel vor Ort

Stadtstempel in Aktion

Ästhetische Forschung auf dem Leipziger Friedhof Gohlis-Mitte: Abformen von Strukturen und Schriften mittels Knetstempel inmitten frühlingshafter Kulisse. Überwinden anfänglicher Hemmungen, wohlwollende, interessierte Fragen, Gespräch mit einer schicken Dame. Die Ergebnisse verweilen im Atelier in Leipzig …