STADTBÜCHER Rückblick

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STADTBÜCHER: Eine Premiere inmitten der Stadt

Der 1.10. war eine Premiere, wobei in der Gestaltung ja immer eine Premiere steckt.

Der Zauber des Anfangs war jedenfalls zuhauf vorhanden an diesem herbstlich-regnerischen Tag mit Nieselpausen und Sonnenstrahlen. Mit und ohne Gäste ging es einen Tag lang die Frankfurter Innenstadt entlang, angefangen in der Braubachstraße, über MMK, Römer, Kleinmarkthalle, Stadtbibliothek Konstablerwache, Hauptwache, Zeil, Einkaufszentrum, B-Ebene an der S- und U-Bahn zum Schauspielhaus-Vorplatz am Willy-Brandt-Platz.

Knete, rote Druckfarbe, Bauchladen, Falzbeine, Ahlen und Nadeln, Sternzwirn und diverses gefundenes Papier haben eine Sammlung von 26 Bücher entstehen lassen.

Menschen halfen oder schauten, machten sich die Hände rot, oder fragten nach dem Weg. Wir kamen in Kontakt: mit Tourist:innen aus New York, einem Polizisten auf Streife, Schüler:innen auf dem Nachhauseweg, Jugendlichen vor der Rolltreppe, einem Opern-Besucher, Kneipengästen, Schauenden, Neugierigen, Wissbegierigen, Kommentierenden… (Personen von 11 bis 88 Jahren).

Es hat sich rund angefühlt, treibend und verspielt: eine laufende Werkstatt, die innehält, spricht und sich bewegt. Immer in Richtung der Fundsachen: Aus Rubbellosen und Lottoscheinen, Gemüsetüten und schmutziger Pappe, Neonpapier und den Flyern der Stadt entstanden konzeptionelle Hefte und Bücher, intuitiv oder bedacht bedruckt.

Danke, Frankfurter Mitte, für dein lebendiges Sammelsurium an Oberflächen und Ansammlungen, Geschichten und Passant:innen. Wir hatten einen wunderbaren Tag und eine feine erste Kooperation zwischen Ina Hengstler und dem studio pari–pari.

STADTBÜCHER – Frankfurts Mitte zum Mitnehmen, am 1.10.2026 in Frankfurt am Main.

Projektförderung: Mit dem Innenstadtfonds „mitte gemeinsam gestalten“ unterstützt die Stadt Frankfurt Ideen aus der Stadtgesellschaft für die Frankfurter Innenstadt.

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